Verfahrenswahl
- Andreas Armster

- 16. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Die Verfahrenswahl bezeichnet die Entscheidung für das wirtschaftlich günstigste Verfahren zur Herstellung eines Produkts oder zur Leistungserstellung. Kurzfristig erfolgt die Auswahl auf Basis der variablen Kosten (minimale Kosten wählen), während langfristig auch fixe Kosten berücksichtigt werden und die Entscheidung Teil einer Investitionsrechnung ist. (vgl. Schmidt 2022, S. 210 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen kann ein Produkt mit zwei Maschinen herstellen: Maschine A verursacht variable Kosten von 5 € pro Stück, Maschine B von 7 € pro Stück. Da die Kapazitäten ausreichen und die Fixkosten kurzfristig nicht relevant sind, wird Maschine A gewählt, weil sie die geringeren variablen Kosten hat und somit den Deckungsbeitrag maximiert.
Schmidt, A. (2022): Kostenrechnung. Grundlagen der Vollkostenrechnung, Deckungsbeitragsrechnung und Plankostenrechnung sowie des Kostenmanagements. 9. Auflage. Stuttgart: Kohlhammer



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