top of page
Affiliate.png

Verbraucherdarlehen

20. Juli
1 Min. Lesezeit

Ein Verbraucherdarlehen ist ein schriftlicher Vertrag zwischen einem Unternehmer als Darlehensgeber und einem Verbraucher als Darlehensnehmer. Der Darlehensgeber stellt dem Verbraucher einen Geldbetrag zur Verfügung, den dieser einschließlich der vereinbarten Zinsen und Kosten zurückzahlen muss. Zum Schutz des Verbrauchers enthält der Vertrag unter anderem Angaben zum Darlehensbetrag, den Kosten, dem effektiven Jahreszins und ein gesetzliches Widerrufsrecht. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 649 f.)


Beispiel: Eine Privatperson nimmt bei einer Bank einen Kredit über 10.000 Euro für den Kauf eines Autos auf. Im Darlehensvertrag sind der Zinssatz, die monatlichen Raten, die Gesamtkosten des Kredits und das zweiwöchige Widerrufsrecht festgelegt. Dieser Kreditvertrag ist ein Verbraucherdarlehensvertrag.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

Kommentare


bottom of page