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Upgrading-Methode

27. Feb.
1 Min. Lesezeit

Die Upgrading-Methode ist ein Verfahren zur direkten Erhebung der Zahlungsbereitschaft, bei dem einem Probanden zunächst ein Basisprodukt zu einem Basispreis vorgelegt wird. Für zusätzliche Leistungsmerkmale (Upgrades) kann er angeben, welchen maximalen Preisaufschlag er bereit ist zu zahlen, um seine gewünschte Produktkonfiguration zu erhalten. (vgl. Pechtl 2014, S. 111 ff.)


Beispiel: Ein Kunde erhält ein Smartphone in der Basisversion für 500 €. Anschließend kann er Upgrades wie mehr Speicher, eine bessere Kamera oder eine längere Garantie hinzufügen. Für das Speicher-Upgrade wird er gefragt, welchen maximalen Aufpreis er bereit wäre zu zahlen. Nennt er beispielsweise 80 €, zeigt dies seine Zahlungsbereitschaft für genau dieses zusätzliche Leistungsmerkmal im Rahmen der Upgrading-Methode.


Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

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