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Unterproportionale Kosten

9. Okt.
1 Min. Lesezeit

Unterproportionale Kosten sind variable Kosten, die bei einer Erhöhung der Kosteneinflussgröße in geringerem Maße steigen als diese selbst. Dadurch entsteht ein unterproportionaler Kostenverlauf. Ein möglicher Grund sind Mengenrabatte beim Einkauf größerer Rohstoffmengen, durch die die Kosten je Mengeneinheit sinken. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 239)


Beispiel: Ein Unternehmen kauft 1.000 kg Rohstoff zu 10 € je kg und zahlt damit 10.000 €. Bei einer Erhöhung der Einkaufsmenge auf 2.000 kg erhält es einen Mengenrabatt und zahlt nur 9,50 € je kg, insgesamt also 19.000 €. Die Menge steigt um 100 %, die Gesamtkosten aber nur um 90 %. Damit steigen die Kosten unterproportional.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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