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Ungleichheit

20. Juli
1 Min. Lesezeit

Ungleichheit bezeichnet Unterschiede zwischen Menschen oder Gruppen, insbesondere hinsichtlich ihres Einkommens, Vermögens oder anderer materieller und immaterieller Merkmale. Sie ist nicht automatisch ungerecht, sondern beschreibt zunächst lediglich unterschiedliche Ausgangsbedingungen oder Ergebnisse. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 638 f.)


Beispiel: Zwei Arbeitnehmer verdienen unterschiedlich viel, weil einer aufgrund seiner Ausbildung und Berufserfahrung eine höher qualifizierte Tätigkeit ausübt. Diese Einkommensungleichheit ist zunächst nur ein Unterschied in den wirtschaftlichen Verhältnissen und nicht zwangsläufig ungerecht.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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