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Ungeplanter Wandel

2. Jan.
1 Min. Lesezeit

Ungeplanter Wandel bezeichnet die kontinuierliche, nicht bewusst gesteuerte Veränderung von Organisationen, die sich aus alltäglichen Handlungen, Lernprozessen und Anpassungsprozessen sowie evolutionären Entwicklungen ergibt. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 465 ff.)


Beispiel: Wenn ein Unternehmen neue Mitarbeiter einstellt, die eigene Ideen einbringen, und dadurch interne Abläufe, Kommunikationswege oder Arbeitsgewohnheiten schrittweise ändern, ohne dass die Unternehmensleitung dies geplant hat. Beispielsweise entwickeln Teams neue Routinen für die Zusammenarbeit in Projekten, die sich allmählich etablieren.


Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag

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