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Umweltbilanz

8. Okt.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Okt.

Die Umweltbilanz ist die vollständige und systematische Darstellung der Inputs und Outputs umweltrelevanter Wirkungen unternehmerischer Aktivitäten. Dazu gehören insbesondere Stoffbilanzen und Energiebilanzen: Die Inputbilanz und Outputbilanz erfasst die Stoffströme und Energieströme des gesamten Betriebs, die Prozessbilanz betrachtet einzelne Schritte der Leistungserstellung und die Produktbilanz verfolgt bestimmte Produkte über ihren gesamten Lebenszyklus. Eine Substanzbilanz ergänzt bislang nicht erfasste umweltschutzbezogene Aktivitäten. Werden die Mengenangaben zusätzlich mit Wertgrößen verknüpft, spricht man von Wirkungs- und Wertbilanzen. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 235 f.)


Beispiel: Ein Unternehmen erfasst jährlich 10.000 MWh Energie, 5.000 t Rohstoffe und 800 t Abfälle. Die Umweltbilanz stellt diese Inputmengen und Outputmengen systematisch gegenüber. Zusätzlich kann eine Prozessbilanz zeigen, wie viel Energie und Material in einzelnen Produktionsschritten verbraucht wird und eine Produktbilanz die Umweltwirkungen eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus betrachten.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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