Umschlagshäufigkeit
Die Umschlagshäufigkeit bezeichnet eine Kennzahl, die angibt, wie oft ein bestimmter Vermögensposten innerhalb einer Periode umgesetzt bzw. „umgeschlagen“ wird. Sie misst damit die Effizienz des Vermögenseinsatzes: Je höher die Umschlagshäufigkeit, desto wirtschaftlicher wird das eingesetzte Vermögen genutzt. (vgl. Roos 2024, S. 430 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen erzielt im Jahr 1.000.000 € Umsatzerlöse. Der durchschnittliche Gesamtvermögensbestand beträgt 500.000 €. Die Umschlagshäufigkeit des Gesamtvermögens beträgt damit 1.000.000 € / 500.000 € = 2. Das bedeutet, dass das gesamte Vermögen im Jahr zweimal umgesetzt wird, was auf eine relativ effiziente Nutzung des Vermögens hindeutet.
Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag




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