Treynor Ratio
Die Treynor Ratio misst die risikobereinigte Rendite eines Portfolios unter Berücksichtigung des systematischen Marktrisikos. Sie berechnet sich aus der Differenz zwischen der Portfolio-Rendite und dem risikofreien Zinssatz, geteilt durch das Portfoliobeta. Je höher der Wert, desto besser ist das Verhältnis zwischen erzielter Überrendite und Marktrisiko. (vgl. Meyer 2024, S. 37 ff.)
Beispiel: Ein Anleger erzielt mit seinem Portfolio eine durchschnittliche Rendite von 8 %, während der risikofreie Zinssatz bei 2 % liegt. Das Beta des Portfolios beträgt 1,2. Zur Berechnung der Treynor Ratio wird die Differenz zwischen der Portfoliorendite und dem risikofreien Zinssatz durch das Beta geteilt. In diesem Fall ergibt sich eine Treynor Ratio von 5 %. Das bedeutet, dass der Anleger pro Einheit systematischen Risikos eine risikobereinigte Überrendite von 5 % erzielt. Ein höherer Wert der Treynor Ratio deutet auf ein effizienteres Verhältnis zwischen Rendite und Marktrisiko hin.
Meyer, S. (2024): Portfoliomanagement in Wirtschaftskrisen. Eine Untersuchung wirksamer Absicherungsstrategien mit börsengehandelten Optionen und Futures zur Krisenbewältigung. Wiesbaden: Springer Gabler




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