Transaktionskostenansatz
- Andreas Armster

- vor 13 Stunden
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Der Transaktionskostenansatz der Unternehmensführung untersucht, welche Form der Leistungserstellung und des Leistungstransfers für ein Unternehmen am effizientesten ist. Als zentrales Kriterium dienen dabei die Transaktionskosten, die beispielsweise bei der Anbahnung, Vereinbarung, Durchführung und Kontrolle von Geschäften entstehen. Im Mittelpunkt steht insbesondere die Frage, ob eine Leistung über den Markt oder innerhalb des Unternehmens erbracht werden sollte. (vgl. Macharzina/Wolf 2023, S. 69 ff.)
Beispiel: Ein Automobilunternehmen benötigt regelmäßig ein bestimmtes Bauteil. Es kann dieses entweder von einem externen Zulieferer beziehen oder selbst herstellen. Da das Bauteil sehr speziell für dieses Unternehmen angefertigt werden muss und regelmäßig benötigt wird, entstehen bei einer externen Beschaffung hohe Kosten für Vertragsgestaltung, Abstimmung und Kontrolle. Nach dem Transaktionskostenansatz kann es deshalb effizienter sein, das Bauteil innerhalb des eigenen Unternehmens herzustellen, da dadurch die Transaktionskosten gesenkt werden können.
Macharzina, K.; Wolf, J. (2023): Unternehmensführung. Das internationale Managementwissen Konzepte – Methoden – Praxis. 12. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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