Totalmodell
- Andreas Armster

- 22. Mai 2025
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Ein Totalmodell ist ein gesamtwirtschaftliches Modell, das alle Märkte einer Volkswirtschaft gleichzeitig betrachtet, um deren Zusammenhänge und Wechselwirkungen zu analysieren. Es dient dazu, das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht sowie die Auswirkungen wirtschaftspolitischer Maßnahmen (z. B. Fiskalpolitik oder Geldpolitik) umfassend zu verstehen. (vgl. Kulessa 2018, S. 291)
Beispiel: Ein einfaches Totalmodell betrachtet den Arbeitsmarkt, den Gütermarkt und den Geldmarkt gleichzeitig. Wenn z. B. der Staat die Ausgaben erhöht, steigt die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. Das kann zu mehr Produktion (Gütermarkt), höherer Beschäftigung (Arbeitsmarkt) und steigenden Zinsen (Geldmarkt) führen. Alle Märkte reagieren also miteinander – genau das bildet ein Totalmodell ab.
Kulessa, M. (2018): Makroökonomie im Gleichgewicht. Praxis und Theorie. Konstanz/München: UVK Verlagsgesellschaft



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