top of page
Affiliate.png

Top-Down-Planung

8. Okt.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Okt.

Top-Down-Planung (retrograde Planung) bezeichnet die Ableitung von Plänen von oben nach unten in der Unternehmenshierarchie. Die Führungsspitze legt zunächst die Oberziele fest, aus denen auf den nachgeordneten Ebenen Unterziele und Detailpläne abgeleitet werden. Vorteil ist eine hohe Übereinstimmung der Teilpläne mit den Gesamtzielen des Unternehmens. Nachteilig ist, dass übergeordnete Ebenen möglicherweise unrealistische Vorgaben machen, weil ihnen Informationen über die Situation vor Ort fehlen. Gegensatz ist die Bottom-Up-Planung. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 230)


Beispiel: Die Unternehmensleitung setzt für das kommende Jahr ein Umsatzziel von 10 Mio. €. Daraus werden für die Vertriebsabteilung 4 Mio. €, für den Geschäftsbereich Produktion 3 Mio. € und für weitere Bereiche entsprechende Unterziele abgeleitet. Die unteren Ebenen müssen ihre Detailpläne an diesen vorgegebenen Zielen ausrichten.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

Kommentare


bottom of page