Tobin-Steuer
Die Tobin-Steuer ist eine Steuer auf Devisentransaktionen, insbesondere auf kurzfristige und spekulative Geschäfte mit Währungen. Sie wurde vom Wirtschaftswissenschaftler James Tobin vorgeschlagen und soll spekulative Kapitalbewegungen verringern. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 621)
Beispiel: Ein Investor kauft und verkauft innerhalb weniger Stunden große Mengen Euro gegen US-Dollar, um von kleinen Wechselkursschwankungen zu profitieren. Auf diese Transaktionen wird eine geringe Steuer erhoben, wodurch kurzfristige Spekulationsgeschäfte weniger attraktiv werden.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




Kommentare