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Timing-Konzept

Das Timing-Konzept ist ein GuV-orientierter Ansatz, bei dem zeitlich begrenzte Ergebnisunterschiede zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz durch aktive oder passive latente Steuern ausgeglichen werden, sodass in jeder Periode der periodengerechte Steueraufwand zum handelsrechtlichen Ergebnis ausgewiesen wird. (vgl. Roos 2024, S. 252 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen schreibt eine Maschine in der Handelsbilanz über 5 Jahre ab, steuerlich jedoch über 3 Jahre. Im ersten Jahr ist der steuerliche Aufwand dadurch höher als der handelsrechtliche, sodass der steuerliche Gewinn niedriger ausfällt als der handelsrechtliche. Nach dem Timing-Konzept wird für diese zeitlich begrenzte Differenz eine passive latente Steuer gebildet, die in den Folgejahren wieder aufgelöst wird, wenn sich die Abschreibungsunterschiede ausgleichen.


Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag

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