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Theorie der optimalen Besteuerung

Die Theorie der optimalen Besteuerung untersucht, wie Steuern so gestaltet werden können, dass ein vorgegebener Finanzbedarf des Staates mit möglichst geringen Effizienzverlusten gedeckt wird, also mit minimaler Zusatzlast. Ausgangspunkt ist ein neoklassisches Wettbewerbsmodell; empfohlen werden u. a. breite Steuerbasen, die Ramsey-Regel (höhere Besteuerung von Gütern mit geringer Preiselastizität) und ein Abwägen zwischen allokativen Effizienzzielen und distributiven Zielen, da erstbeste Lösungen wie Pauschsteuern aus Verteilungsgründen ausscheiden. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 252 ff.)


Beispiel: Der Staat braucht zusätzliches Steueraufkommen und erhöht nicht nur die Steuer auf ein einzelnes Gut (z. B. Benzin stark), sondern verteilt die Steuerlast auf viele Güter und besteuert dabei vor allem solche mit geringer Preiselastizität (z. B. Grundbedarfsgüter moderat). So ändern sich Konsumentscheidungen weniger stark und die Zusatzlast der Besteuerung bleibt möglichst gering.


Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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