Theorie der komparativen Kosten
Die Theorie der komparativen Kosten besagt, dass sich Länder auf die Produktion der Güter spezialisieren sollten, die sie im Vergleich zu anderen Ländern relativ kostengünstiger herstellen können. Dadurch profitieren beide Handelspartner vom internationalen Handel; selbst dann, wenn ein Land alle Güter absolut günstiger produzieren kann. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 617 ff.)
Beispiel: Deutschland kann sowohl Autos als auch Wein günstiger produzieren als Portugal. Deutschland hat jedoch einen größeren Kostenvorteil bei der Autoproduktion, während Portugal im Vergleich einen geringeren Nachteil bei der Weinproduktion hat. Wenn Deutschland Autos exportiert und Portugal Wein exportiert, können beide Länder vom Handel profitieren und ihren Wohlstand steigern.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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