Theorie der erlernten Hilflosigkeit
- Andreas Armster

- 13. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Die Theorie der erlernten Hilflosigkeit besagt, dass Menschen oder Tiere lernen können, dass ihr Verhalten keinen Einfluss auf unangenehme oder negative Ereignisse hat. Dadurch entwickeln sie eine passive, resignierte Haltung und versuchen später selbst in kontrollierbaren Situationen nicht mehr, die Situation zu ändern, was Parallelen zu depressivem Verhalten aufweist. (vgl. Rinck 2016, S. 85 ff.)
Beispiel: Ein Kind, das immer wieder bei Matheaufgaben scheitert, obwohl es sich anstrengt, kann lernen, dass seine Anstrengung keinen Unterschied macht. Später versucht es selbst bei lösbaren Aufgaben nicht mehr, eine Lösung zu finden, und gibt schnell auf.
Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart: Kohlhammer



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