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Teufelskreis der Armut

21. Juli
1 Min. Lesezeit

Der Teufelskreis der Armut beschreibt den Zusammenhang, dass Armut sich selbst verstärken kann. Niedrige Einkommen führen zu geringen Ersparnissen und fehlenden Investitionen, wodurch die Produktivität niedrig bleibt und die Armut weiterbesteht. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 616 f.)


Beispiel: In einem Entwicklungsland verdient eine Familie so wenig, dass sie weder ausreichend Nahrung noch Geld für Bildung oder Investitionen aufbringen kann. Dadurch bleiben die Arbeitsleistung und das Einkommen gering, sodass die Familie der Armut nur schwer entkommen kann.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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