Tertius gaudens
- Andreas Armster

- 9. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Der Tertius gaudens („lachender Dritter“) ist ein Akteur in einem Netzwerk, der zwischen zwei nicht verbundenen Gruppen steht und daraus Vorteile zieht. Er profitiert davon, Informationen zu kontrollieren und Beziehungen zu steuern. (vgl. Wolf 2023, S. 646 ff.)
Beispiel: Eine Person kennt zwei Gruppen, die keinen Kontakt zueinander haben, und kann Informationen zwischen ihnen vermitteln und dadurch eigene Vorteile erzielen (z. B. bessere Verhandlungen).
Wolf, J. (2023): Organisation, Management, Unternehmensführung. Theorien, Praxisbeispiele und Kritik. 7. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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