Tequila-Krise
- Andreas Armster

- 28. Mai 2025
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Die Tequila-Krise bezeichnet die schwere Finanzkrise und Bankenkrise in Mexiko nach der Abwertung des Pesos im Dezember 1994. Sie war die schlimmste Krise in der mexikanischen Geschichte und führte zu einer tiefen Rezession bis Ende 1995. Ursache waren unter anderem eine schnelle Liberalisierung der Wirtschaft, hohe Auslandsschulden und die enge Bindung des Pesos an den US-Dollar. Als die mexikanische Zentralbank im Dezember 1994 die feste Wechselkursbindung aufgab, wertete der Peso stark ab, was zu Kapitalflucht, Zahlungsausfällen bei Banken und einem Vertrauensverlust in Schwellenländer führte. Um eine weltweite Krise zu verhindern, stellten USA, IWF und Weltbank Mexiko ein Rettungspaket von 50 Milliarden US-Dollar bereit. (vgl. Meyer 2024, S. 59 ff.)
Beispiel: Im Dezember 1994 wertete Mexiko seinen Peso um 15 % ab, nachdem die Zentralbank die feste Bindung an den US-Dollar aufgab. Dadurch kam es zu großer Kapitalflucht und vielen Zahlungsausfällen bei Banken. Die mexikanische Regierung erhielt ein Rettungspaket von 50 Milliarden US-Dollar von den USA, IWF und Weltbank, um die Krise zu bewältigen.
Meyer, S. (2024): Portfoliomanagement in Wirtschaftskrisen. Eine Untersuchung wirksamer Absicherungsstrategien mit börsengehandelten Optionen und Futures zur Krisenbewältigung. Wiesbaden: Springer Gabler



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