Teilbetriebsergebnisspanne
Die Teilbetriebsergebnisspanne zeigt, wie viel Überschuss eine Bank aus ihrem gewöhnlichen Kerngeschäft erzielt, nachdem die Personalkosten und Sachkosten abgezogen wurden. Sie ergibt sich aus der Bruttoertragsspanne minus Bruttobedarfsspanne und setzt diesen operativen Gewinn ins Verhältnis zur durchschnittlichen Bilanzsumme. Eine steigende Teilbetriebsergebnisspanne bedeutet, dass die Bank entweder ihre Erträge verbessern oder ihre Verwaltungskosten effizienter kontrollieren konnte. (vgl. Botsis et al. 2015, S. 81 f.)
Beispiel: Eine Bank erzielt im Jahr eine Bruttoertragsspanne von 3,0 % und verursacht gleichzeitig eine Bruttobedarfsspanne aus Personalkosten und Sachkosten von 1,8 %. Die Teilbetriebsergebnisspanne ergibt sich als Differenz und beträgt damit 1,2 %. Das bedeutet: Pro 100 € durchschnittlicher Bilanzsumme erwirtschaftet die Bank 1,20 € Überschuss aus ihrem normalen Kerngeschäft – bevor Handelsergebnisse, sonstige Erträge oder Steuern berücksichtigt werden.
Botsis, D.; Hansknecht, S.; Hauke, C.; Janssen, N.; Kaiser, B.; Rock, T. (2015): Kennzahlen und Kennzahlensysteme für Banken. Wiesbaden: Springer Gabler




Kommentare