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Technologieneutrale Ausschreibung

Eine technologieneutrale Ausschreibung ist ein Förderverfahren, bei dem unterschiedliche erneuerbare Erzeugungstechnologien gemeinsam um ein festgelegtes Ausschreibungsvolumen konkurrieren. Den Zuschlag erhalten die wirtschaftlichsten Projekte unabhängig von der Technologie, um eine effiziente Systemintegration und Netzintegration zu fördern. (vgl. Linnemann 2024, S. 206)


Beispiel: Bei einer technologieneutralen Ausschreibung schreibt die Bundesnetzagentur 500 MW Fördervolumen aus. Sowohl Windparks an Land als auch große Photovoltaik-Freiflächenanlagen geben Gebote ab. Ein Windpark mit 6,2 ct/kWh und eine PV-Anlage mit 6,0 ct/kWh erhalten den Zuschlag, während teurere Gebote anderer Projekte unabhängig von der Technologie nicht berücksichtigt werden.


Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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