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Taylorismus

Der Taylorismus ist ein System der wissenschaftlichen Betriebsführung, das von Frederick W. Taylor Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde. Ziel war es, durch systematische Analyse, Arbeitsteilung und Leistungsanreize die Produktivität menschlicher Arbeit zu steigern. Kernprinzipien sind die Trennung von Kopfarbeit und Handarbeit, die zeitlich optimierte Ausführung von Tätigkeiten, die leistungsabhängige Entlohnung (Pensum und Bonus) sowie die Auswahl und Schulung geeigneter Arbeitskräfte. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 28 ff.)


Beispiel: In einer Bäckerei übernimmt ein Mitarbeiter ausschließlich das Teigkneten, ein anderer nur das Formen der Brötchen, und ein dritter das Backen. Die Arbeit ist streng aufgeteilt und wird mit Zeitvorgaben kontrolliert. Wer besonders schnell arbeitet, erhält einen Leistungsbonus. Ziel ist eine möglichst hohe Effizienz bei gleichbleibender Qualität.


Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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