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Systematische Beobachtung

Systematische Beobachtung ist eine geplante, strukturierte und kontrollierte Form der Beobachtung, bei der auf Grundlage eines theoretischen Bezugsrahmens im Vorfeld genau festgelegt wird, welches Verhalten, bei wem, wann und wie beobachtet und erfasst wird, mit dem Ziel, das Verhalten möglichst objektiv und quantitativ auszuwerten. (vgl. Hesse/Latzko 2017, S. 89)


Beispiel: Eine Lehrkraft möchte prüfen, ob ein Schüler im Unterricht häufig stört. Dafür legt sie vorher genau fest, was als Störverhalten gilt (z. B. Zwischenrufe ohne Meldung), beobachtet den Schüler während drei Mathematikstunden jeweils 20 Minuten lang und notiert jedes Auftreten dieses Verhaltens in einem Beobachtungsbogen.


Hesse, I.; Latzko, B. (2017): Diagnostik für Lehrkräfte. 3. Auflage. Opladen/Toronto: Barbara Budrich

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