Systemansatz
- Andreas Armster

- vor 12 Stunden
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Der Systemansatz betrachtet das Unternehmen als offenes, sozio-technisches System, dessen Elemente miteinander und mit der Umwelt in Wechselwirkung stehen. Als umweltorientierter Ansatz berücksichtigt er deshalb neben ökonomischen auch soziale, technische, politisch-rechtliche und ökologische Faktoren. Ziel der Unternehmensführung ist es, die vielfältigen Wechselwirkungen innerhalb des Unternehmens und zwischen Unternehmen und Umwelt bei Entscheidungen zu berücksichtigen. (vgl. Macharzina/Wolf 2023, S. 82 ff.)
Beispiel: Ein Automobilunternehmen plant, seine Produktion auf Elektroautos umzustellen. Die Unternehmensführung betrachtet dabei nicht nur die erwarteten Gewinne, sondern auch die Auswirkungen auf die Mitarbeitenden, etwa durch notwendige Schulungen, die Verfügbarkeit von Batterien und anderen Rohstoffen, neue technische Anforderungen sowie gesetzliche Umweltvorgaben. Gleichzeitig wird berücksichtigt, wie sich die Umstellung auf Lieferanten, Kundinnen und Kunden und die Umwelt auswirkt. Die Entscheidung wird somit als Zusammenspiel verschiedener Elemente innerhalb des Unternehmens und seiner Umwelt betrachtet.
Macharzina, K.; Wolf, J. (2023): Unternehmensführung. Das internationale Managementwissen Konzepte – Methoden – Praxis. 12. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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