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Supply Chain Costing

7. Okt.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Okt.

Supply Chain Costing ist ein Instrument zur Erfassung und Gestaltung der Kosten entlang der Wertschöpfungskette im Rahmen der Kostenpolitik. Es verbindet das Ablaufschema einer Wertschöpfungskette mit einer Dreiteilung der Kosten in Einzelkosten, Prozesskosten und Transaktionskosten anstelle der traditionellen Unterscheidung in Einzelkosten und Gemeinkosten. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 225)


Beispiel: Bei der Herstellung eines Produkts werden nicht nur die eigenen Fertigungskosten betrachtet, sondern die Kosten der gesamten Wertschöpfungskette: Einzelkosten für Materialien, Prozesskosten für die Fertigung und Transaktionskosten für Bestellungen und Abstimmungen mit Lieferanten. So kann das Unternehmen Einsparpotenziale entlang der gesamten Supply Chain erkennen.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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