Summenmodell des Humankapitals
- Andreas Armster

- 16. Aug. 2025
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Das Summenmodell des Humankapitals nach Wucknitz versteht Humankapital als die Summe von drei Dimensionen: individuelles Kapital (personenspezifische Faktoren wie Leistungsbereitschaft oder Potenzial), dynamisches Kapital (prozessbezogene Faktoren wie Zusammenarbeit oder Unternehmenskultur) und strukturelles Kapital (strukturbezogene Faktoren wie Fluktuation oder Krankenstand). Jede Dimension wird über personalwirtschaftliche Werttreiber und entsprechende Kennzahlen messbar gemacht. (vgl. Oechsler/Paul, 2024, S. 655 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen möchte sein Humankapital nach dem Summenmodell erfassen. Dazu bewertet es im individuellen Kapital die Führungsqualität und Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden, im dynamischen Kapital die Teamprozesse und die Unternehmenskultur sowie im strukturellen Kapital die Fluktuationsrate und den Krankenstand. Die Ergebnisse aus allen drei Dimensionen werden zu einem Gesamtindex verdichtet, der das Humankapital des Unternehmens abbildet.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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