Sukzessivplanung
Aktualisiert: 9. Okt.
Die Sukzessivplanung ist ein methodisches Grundprinzip zur Sicherung der Flexibilität bei Anpassungserfordernissen. Im Gegensatz zur Simultanplanung werden die Suche, Beurteilung und insbesondere die Auswahl von Alternativen zeitlich aufgeschoben, um zunächst bessere Informationen über die zukünftige Entwicklung zu gewinnen. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 225)
Beispiel: Ein Unternehmen muss entscheiden, ob es eine neue Produktionsanlage kauft oder mietet. Statt sofort eine Entscheidung zu treffen, wartet es zunächst auf bessere Informationen über die zukünftige Nachfrage und die Preise. Erst danach werden die Alternativen endgültig beurteilt und ausgewählt.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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