Sukzessivansatz
Beim Sukzessivansatz werden die Gemeinkosten einer Hilfskostenstelle auf andere Kostenstellen umgelegt, ohne dass eine Gegenleistung erfolgt; die Umlage erfolgt nacheinander, zuerst von einer Stelle, dann von der nächsten. (vgl. Schaffhauser-Linzatti 2023, S. 365)
Beispiel: Die Werksküche eines Unternehmens verursacht 2.000 € Kosten und liefert Essen an den Betriebskindergarten. Der Kindergarten erhält diese Leistung, erbringt aber keine Gegenleistung für die Küche. Zuerst werden die 2.000 € der Küche auf den Kindergarten und andere Hauptkostenstellen verteilt, anschließend werden die nun erhöhten Kosten des Kindergartens weiter auf die Hauptkostenstellen umgelegt.
Schaffhauser-Linzatti, M. (2023): Rechnungswesen Schritt für Schritt. Mit Lösungen für die Rechenbeispiele. 5. Auflage. Wien: Facultas




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