Submissionspreiskartell
- Andreas Armster

- 1. März
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Das Submissionspreiskartell ist eine Form der Preisabsprache bei Ausschreibungen, bei der sich Unternehmen vorab darüber verständigen, wer den Auftrag erhält. Die übrigen Anbieter geben bewusst überhöhte Scheinangebote ab, um den ausgewählten Anbieter zum Zug kommen zu lassen. (vgl. Pechtl 2014, S. 200)
Beispiel: Drei Bauunternehmen sprechen sich vor einer öffentlichen Ausschreibung ab. Firma A soll den Auftrag erhalten, daher geben Firma B und C absichtlich deutlich höhere Angebote ab. Beim nächsten Projekt ist dann eines der anderen Unternehmen „an der Reihe“.
Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius



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