Subadditive Kosten
Subadditive Kosten liegen vor, wenn ein einzelnes Unternehmen die gesamte Nachfrage eines Marktes zu geringeren Gesamtkosten produzieren kann als mehrere Unternehmen zusammen. Das ist typischerweise der Fall, wenn sehr hohe Fixkosten und gleichzeitig geringe zusätzliche Kosten für weitere Nutzer bestehen, sodass die Durchschnittskosten mit wachsender Produktionsmenge dauerhaft sinken. (vgl. Roth 2021, S. 196)
Beispiel: Es ist deutlich günstiger, wenn ein einziges Unternehmen das gesamte Stromnetz aufbaut und betreibt, als wenn mehrere Anbieter jeweils eigene Netze verlegen würden. Die hohen Fixkosten für das Netz fallen nur einmal an, während der Anschluss eines weiteren Haushalts kaum zusätzliche Kosten verursacht.
Roth, S. J. (2021): VWL für Einsteiger. 6. Auflage. München: UVK Verlag




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