Stufenkalkulation
Aktualisiert: 9. Okt.
Die Stufenkalkulation ist eine spezielle Form der Divisions- und Zuschlagskalkulation, bei der der Betrieb entsprechend dem Produktionsprozess in mehrere Produktionsstufen aufgeteilt wird. Jede selbstständig abrechnende Kostenstelle stellt dabei eine Produktionsphase dar, deren Ergebnis ein absatzfähiges Produkt ist. Die Leistungen einer Vorstufe werden mit ihren Selbstkosten oder Verrechnungspreisen in die Kalkulation der nachgelagerten Stufe übernommen. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 224)
Beispiel: Ein Unternehmen stellt zunächst Grundstoff A her, der mit 20 € Selbstkosten je Einheit an die nächste Produktionsstufe weitergegeben wird. Dort entstehen zusätzlich 15 € Kosten für die Weiterverarbeitung. Die Selbstkosten des fertigen Produkts betragen damit 35 € je Stück. Die 20 € der Vorstufe gehen als Kosten in die Kalkulation der zweiten Stufe ein.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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