Strukturelle Defizit
- Andreas Armster

- 24. Juni
- 1 Min. Lesezeit
Das strukturelle Defizit ist der Teil des staatlichen Haushaltsdefizits, der unabhängig von der Konjunktur dauerhaft besteht. Es zeigt den Finanzierungsbedarf bei normaler Auslastung der Wirtschaft. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 203)
Beispiel: Hat der Staat auch in wirtschaftlich guten Zeiten dauerhaft 10 Mrd. € mehr Ausgaben als Einnahmen, handelt es sich um ein strukturelles Defizit.
Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien



Kommentare