Strategie des Informierens
- Andreas Armster

- 8. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Die Strategie des Informierens auf betrieblicher Ebene bedeutet, dass der Arbeitgeber den Betriebsrat regelmäßig und umfassend über unternehmerische Entscheidungen informiert – jedoch im Rahmen der gesetzlichen und tariflichen Vorgaben. Ziel ist, durch Transparenz und offene Kommunikation das Verständnis für die Notwendigkeiten des Unternehmens zu fördern und dadurch Konflikte möglichst zu vermeiden. Der Betriebsrat erkennt so die Hintergründe des Handelns besser, was zu einer kooperativen Mitbestimmung beiträgt. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 146 f.)
Beispiel: Der Arbeitgeber informiert den Betriebsrat frühzeitig und regelmäßig über geplante Veränderungen in der Produktion, etwa die Einführung einer neuen Maschine. Dadurch versteht der Betriebsrat die Gründe und Auswirkungen besser und es entstehen weniger Konflikte, da beide Seiten gut informiert sind.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg


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