Storyline-Methode
Die Storyline-Methode ist eine Unterrichtsmethode, bei der Schülerinnen und Schüler ausgehend von einer Ausgangsfragestellung über mehrere Unterrichtsstunden Schritt für Schritt eine eigene Geschichte entwickeln. Dabei werden die fachlichen Inhalte in die Handlung eingebettet. Ein „roter Faden“ verbindet die einzelnen Schritte, die jeweils durch eine neue Schlüsselfrage angestoßen werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei selbstbestimmt und entdeckend, indem sie Zusammenhänge herstellen, ausprobieren und eigene Ideen entwickeln. (vgl. Thömmes 2026, S. 128)
Beispiel: Im Wirtschaftsunterricht lautet die Ausgangsfrage: „Wie entsteht und entwickelt sich ein erfolgreiches Unternehmen?“ Die Schülerinnen und Schüler entwickeln gemeinsam über mehrere Doppelstunden die Geschichte eines fiktiven Unternehmens. Zunächst überlegen sie, welches Produkt das Unternehmen anbietet und wer es gründet. Anschließend beschäftigen sie sich mit Fragen wie „Wer sind unsere Kunden?“, „Wie finanzieren wir die Gründung?“, „Wie legen wir den Preis fest?“ und „Wie machen wir unser Produkt bekannt?“. Zu jeder neuen Schlüsselfrage entwickeln die Schülerinnen und Schüler die Geschichte weiter und integrieren dabei die jeweiligen wirtschaftlichen Inhalte. Am Ende entsteht eine zusammenhängende Unternehmensgeschichte, die beispielsweise als Präsentation oder mit Bildern und Texten dargestellt wird.
Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr




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