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Stichtagsmethode

7. Okt.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Okt.

Die Stichtagsmethode ist eine Methode zur Fremdwährungsumrechnung im Konzernabschluss. Dabei werden die Bilanzposten zum Kurs des Bilanzstichtags und die Posten der Gewinnrechnung und Verlustrechnung zum Kurs des jeweiligen Geschäftsvorfalls umgerechnet. Vereinfachend kann für die Gewinnrechnung und Verlustrechnung auch ein Durchschnittskurs verwendet werden. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 222)


Beispiel: Ein ausländisches Tochterunternehmen weist zum Bilanzstichtag 1 Mio. US-$ Vermögen aus. Bei einem Stichtagskurs von 1 € = 1,10 US-$ werden die 1 Mio. US-$ mit diesem Kurs in Euro umgerechnet. Umsatzerlöse aus dem Geschäftsjahr werden dagegen grundsätzlich mit den jeweiligen Tageskursen bzw. vereinfachend mit einem Durchschnittskurs umgerechnet.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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