Stichprobenfunktion
- Andreas Armster

- 25. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Eine Stichprobenfunktion ist eine Zufallsvariable, die als Funktion mehrerer Stichprobenvariablen definiert ist und eine gesamte Stichprobe zu einem einzelnen Wert zusammenfasst. Sie ordnet jeder möglichen Stichprobe einen bestimmten numerischen Wert zu, etwa zur Beschreibung oder Schätzung von Verteilungseigenschaften. (vgl. Behr/Rohwer 2018, S. 33 f.)
Beispiel: Arithmetisches Mittel: Aus den beobachteten Werten einer Stichprobe werden alle Einzelwerte addiert und durch die Anzahl der Beobachtungen geteilt, sodass ein einzelner Wert entsteht, der die durchschnittliche Ausprägung der Stichprobe beschreibt.
Behr, A.; Rohwer, G. (2018): Grundwissen Induktive Statistik mit Aufgaben, Klausuren und Lösungen. München: UVK Verlag



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