Steuerparadoxon
Das Steuerparadoxon besagt, dass selbst Gewinnsteuern unter bestimmten Bedingungen auf Preise überwälzt werden können, obwohl sie eigentlich als nicht überwälzbar gelten. Dies geschieht, wenn staatliche Ausgaben oder Kreditaufnahme die Nachfrage erhöhen. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 195 f.)
Beispiel: Der Staat erhöht die Körperschaftsteuer, gibt die zusätzlichen Einnahmen aber für öffentliche Projekte aus. Die gestiegene Nachfrage ermöglicht Unternehmen, ihre Preise zu erhöhen und einen Teil der Steuerlast an die Kunden weiterzugeben.
Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien




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