Steuerlatenz
Steuerlatenz bezeichnet zukünftige steuerliche Belastungen oder Entlastungen, die entstehen, weil Vermögenswerte oder Schulden in Handelsbilanz und Steuerbilanz unterschiedlich bewertet werden. Diese Unterschiede sind meist nur vorübergehend und wirken sich später auf die Steuer aus. (vgl. Schneck 2018, S. 875 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen bewertet eine Rückstellung in der Handelsbilanz mit 10.000 €, steuerlich sind aber nur 8.000 € zulässig. Die Differenz von 2.000 € führt zu einer aktiven Steuerlatenz, weil sich daraus künftig eine steuerliche Entlastung ergeben kann.
Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv




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