Steuerkapitalisierung
- Andreas Armster

- vor 3 Tagen
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Steuerkapitalisierung bezeichnet den Effekt, dass eine dauerhafte Steuer auf ein Gut (z. B. Grundstück) im Marktwert dieses Gutes berücksichtigt wird: Künftige Steuerlasten werden in Form eines niedrigeren Kaufpreises „eingepreist“. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 221 f.)
Beispiel: Wird eine Grundsteuer eingeführt, sinkt der Kaufpreis eines Grundstücks, weil Käufer die künftig zu zahlende Steuer bei ihrer Zahlungsbereitschaft abziehen.
Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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