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Statische Verschuldungsgrad

Der statische Verschuldungsgrad ist eine Kapitalstrukturkennzahl, die das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital eines Unternehmens beschreibt. Er zeigt, wie viel Fremdkapital einem Unternehmen je Einheit Eigenkapital zur Verfügung steht und gibt damit Auskunft über den Grad der finanziellen Abhängigkeit von Fremdkapitalgebern. Ein hoher statischer Verschuldungsgrad erhöht zwar das finanzielle Risiko, kann jedoch – sofern die Gesamtkapitalrentabilität über dem Fremdkapitalzinssatz liegt – über den Leverage-Effekt zu einer steigenden Eigenkapitalrentabilität führen. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 492 f.)


Beispiel: Ein Unternehmen verfügt über 2 Mio. € Eigenkapital und 4 Mio. € Fremdkapital. Der statische Verschuldungsgrad beträgt damit 2, das heißt, auf jeden Euro Eigenkapital kommen zwei Euro Fremdkapital, wodurch das Unternehmen stark fremdfinanziert ist.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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