Stationenlernen
Stationenlernen ist eine Unterrichtsmethode, bei der Schülerinnen und Schüler ein Thema an verschiedenen Lernstationen mit unterschiedlichen Aufgaben und Materialien selbstständig bearbeiten. Sie entscheiden dabei innerhalb eines vorgegebenen Rahmens selbst über die Reihenfolge, die Bearbeitungsdauer und gegebenenfalls die Sozialform. Mithilfe von Laufzetteln und Kontrollblättern können sie ihren Lernprozess dokumentieren und ihre Ergebnisse selbstständig überprüfen. (vgl. Thömmes 2026, S. 116 f.)
Beispiel: Im Mathematikunterricht zum Thema Bruchrechnung richtet die Lehrkraft sechs Stationen ein. An einer Station vergleichen die Schülerinnen und Schüler Brüche, an einer weiteren erweitern und kürzen sie Brüche, an einer dritten lösen sie Sachaufgaben und an einer vierten arbeiten sie mit Lernkarten. Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Laufzettel und entscheiden selbst, mit welcher Station sie beginnen und wie lange sie dort arbeiten. Ihre Ergebnisse kontrollieren sie anschließend mithilfe von Lösungsblättern, bevor sie zur nächsten Station wechseln.
Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr




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