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Stackelberg-Preisführer

1. März
1 Min. Lesezeit

Ein Stackelberg-Preisführer setzt seinen Preis in dem Bewusstsein fest, dass die Konkurrenten darauf reagieren werden. Er berücksichtigt diese erwartete Reaktion bereits in seiner eigenen Preiskalkulation und wählt den Preis so, dass er unter Einbezug der Anpassung der Wettbewerber seinen Gewinn maximiert. (vgl. Pechtl 2014, S. 172)


Beispiel: Ein großer Mobilfunkanbieter senkt bewusst seinen Monatspreis von 40 € auf 35 €, weil er erwartet, dass kleinere Anbieter ihre Preise ebenfalls senken werden. Er kalkuliert diese Reaktion bereits ein und wählt genau den Preis, bei dem er den höchsten Gesamtgewinn erzielt.


Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

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