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Stabliniensystem

Das Stabliniensystem basiert auf dem Einliniensystem, ergänzt dieses jedoch durch Stabsstellen, die einer Instanz seitlich zugeordnet sind und unterstützende Funktionen übernehmen. Dadurch bleibt die Einheit der Auftragserteilung erhalten, während die übergeordnete Instanz entlastet wird. Stabsstellen beraten oder informieren die Leitung, ohne selbst Weisungsbefugnis gegenüber den ausführenden Stellen zu haben. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 288)


Beispiel: In einem Stabliniensystem eines mittelständischen Unternehmens ist der Produktionsleiter direkt für die Fertigung verantwortlich, erhält aber Unterstützung von einem Qualitätsmanagement-Stab, der ihn bei der Überwachung der Produktqualität berät und Handlungsempfehlungen gibt. Die Stabsstelle hat keine Weisungsbefugnis gegenüber den Produktionsmitarbeitern, sondern unterstützt den Produktionsleiter lediglich in beratender Funktion.


Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag

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