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Stabilitätspolitik

22. Juli
1 Min. Lesezeit

Die Stabilitätspolitik (auch Stabilisierungspolitik) umfasst die wirtschaftspolitischen Maßnahmen des Staates, die darauf abzielen, das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht zu sichern. Sie soll insbesondere ein stabiles Wirtschaftswachstum, Vollbeschäftigung, Preisstabilität und die Vermeidung starker Konjunkturschwankungen fördern. Dabei kann der Staat entweder die gesamtwirtschaftliche Nachfrage beeinflussen (nachfrageorientierte Politik) oder die Rahmenbedingungen für Unternehmen und Investitionen verbessern (angebotsorientierte Politik). (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 584 ff.)


Beispiel: Befindet sich die Wirtschaft in einer Rezession und die Arbeitslosigkeit steigt, kann der Staat durch höhere öffentliche Investitionen, beispielsweise in den Ausbau von Straßen oder Schulen, die Nachfrage ankurbeln und neue Arbeitsplätze schaffen. Dadurch soll die Wirtschaft stabilisiert und das Wirtschaftswachstum gefördert werden.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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