Staatsquoten
- Andreas Armster

- vor 6 Tagen
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Staatsquoten sind Kennzahlen, mit denen der Umfang und die wirtschaftliche Bedeutung staatlicher Aktivitäten in einer Volkswirtschaft gemessen werden. Sie erfassen jedoch nur monetäre staatliche Eingriffe und bilden nicht-monetäre Interventionen wie Regulierungen, Gebote oder Verbote nur unvollständig ab. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 34 ff.)
Beispiel: Beträgt das Bruttoinlandsprodukt eines Landes 1.000 Mrd. € und die staatlichen Ausgaben 450 Mrd. €, liegt die Staatsausgabenquote bei 45 %. Das bedeutet, dass fast die Hälfte der gesamtwirtschaftlichen Leistung über den Staat ausgegeben wird.
Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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