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Staatsfonds

22. Juli
1 Min. Lesezeit

Staatsfonds sind Fonds, deren Kapital im Eigentum eines Staates steht und von diesem verwaltet wird. Sie investieren das staatliche Vermögen beispielsweise in Aktien, Anleihen, Immobilien oder Unternehmen und spielen eine wichtige Rolle auf den internationalen Finanzmärkten. Häufig stammen die Mittel aus Rohstoffexporten oder hohen staatlichen Überschüssen. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 581)


Beispiel: Der norwegische Staatsfonds investiert die Einnahmen aus der Ölförderung und Gasförderung weltweit in Unternehmen und Wertpapiere, um das Vermögen des Landes langfristig zu sichern und auch zukünftigen Generationen zugutekommen zu lassen.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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