St. Galler-Managementmodell
- Andreas Armster

- 10. Aug.
- 1 Min. Lesezeit
Das St. Galler-Managementmodell beschreibt die Entwicklung von Unternehmen in mehreren Phasen: von der Gründung (Pionierphase) über Markterschließung, Diversifikation, Akquisition bis hin zur Kooperation. Jede Phase bringt typische Organisationsformen und Herausforderungen mit sich. Krisen am Phasenende können zu Restrukturierungen oder einem Rückschritt in eine frühere Phase führen. Das Modell berücksichtigt dabei auch externe Einflüsse auf die Unternehmensentwicklung. (vgl. Oechsler/Paul, 2024, S. 555)
Beispiel: Ein Startup startet als Pionier mit flexiblen Strukturen. Beim Wachstum wird die Organisation funktional, z. B. mit getrennten Abteilungen für Vertrieb und Produktion. Später kommen neue Produkte dazu (Diversifikation) und die Firma nutzt Projektteams. Wenn das Unternehmen größer wird, kauft es andere Firmen (Akquisition) und organisiert sich in Divisionen. Bei Problemen kann es sich durch Umstrukturierung (Restrukturierung) wieder neu aufstellen.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg


Kommentare