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Spitzabrechnung

Die Spitzabrechnung ist ein Abrechnungsverfahren im Redispatch 2.0, bei dem die Ausfallarbeit einer technischen Ressource auf Basis anlagenspezifischer Echtzeit-Messdaten (z. B. SCADA- und Wetterdaten) ermittelt wird, um die ohne Redispatch potenziell mögliche Stromerzeugung möglichst genau zu bestimmen. (vgl. Linnemann 2024, S. 283 f.)


Beispiel: Eine Windkraftanlage wird wegen eines Netzengpasses im Redispatch 2.0 abgeregelt. Für die Spitzabrechnung nutzt der Anlagenbetreiber die direkt an der Anlage gemessene Windgeschwindigkeit und die Anlagenkennlinie, um zu berechnen, wie viel Strom ohne die Maßnahme erzeugt worden wäre. Diese Differenz wird als Ausfallarbeit exakt ermittelt und anschließend vom Netzbetreiber vergütet.


Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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