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Spiele-Werkstatt

25. Aug.
1 Min. Lesezeit

Die Spiele-Werkstatt ist eine Unterrichtsmethode, bei der Schülerinnen und Schüler sich spielerisch und kreativ mit einem vorgegebenen Thema auseinandersetzen, indem sie in Projektgruppen eigene Spiele entwickeln, die Spielidee planen, Spielmaterial herstellen und eine Spielanleitung erstellen. Anschließend präsentieren und spielen die Schülerinnen und Schüler die entwickelten Spiele, bewerten sie und reflektieren ihren Lernprozess. (vgl. Thömmes 2026, S. 124 f.)


Beispiel: Im Geschichtsunterricht beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Leben im Mittelalter“. In Gruppen entwickeln sie dazu ein eigenes Gesellschaftsspiel. Sie recherchieren zunächst wichtige Informationen zum Thema, legen Spielziel und Spielregeln fest, verteilen die Aufgaben und gestalten anschließend das Spielbrett, Karten und Spielfiguren. Danach stellen die Gruppen ihre Spiele vor und die Schülerinnen und Schüler spielen die verschiedenen Spiele in einem rotierenden System. Anschließend bewerten sie die Spiele anhand von Kriterien wie Spielidee, Spielanleitung und Umsetzung des Themas und reflektieren ihre Erfahrungen.


Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

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